Hat sich der Schlaf deines Babys plötzlich verschlechtert, dann könnte es eine Schlafregression sein: Entweder Schlafregression 8-10, 12, 18 Monate oder Schlafregression 24 Monate. 

Schlafregression 24 Monate

Fangen wir mal mit der meist am „einfachsten“ wahrgenommen Regressionen an:
Schlafregression 24 Monate.

Schlafregression 24 Monate: Mit 24 Monaten lernt dein Baby (oder besser Kleinkind, aber ich sag immer Baby) super viele motorische Dinge wie klettern, hüpfen oder Dinge gezielt werfen. Auch spielt dein Baby jetzt oft viel fokussierter und konzentrierter und wahrscheinlich spielt es auch super viele Dinge aus eurem Alltag nach und verarbeitet diese so. Es passiert so unglaublich viel bei deinem Kleinen, Schlaf braucht dein Kind oft aber trotzdem am Tag noch. Weil es eben diese neu erlernten Dinge lieber ausprobieren will, verweigert dein Baby manchmal den Mittagsschlaf. Versuche in der Schlafregression 24 Monate trotzdem den einen Mittagsschlaf beizubehalten und bei einer relativ gleichbleibenden Zubettgehzeit zu bleiben. 

Vermeide auch zusätzlich zu viele große Veränderungen im Leben deines Babys um das zweite Lebensjahr herum, so kommt ihr schneller durch die Schlafregression 24 Monate. Mit 2 Jahren denken wir Eltern oft, dass das Kind schon so groß ist und jetzt ist es beispielsweise Zeit den Schnuller abzugeben, ins eigene Bett zu ziehen, ins eigene Zimmer zu ziehen, trocken zu werden etc. Lasst euch echt Zeit und stresst euch nicht zu sehr, es muss nicht alles jetzt passieren. 

4 Monats Schlafregression

Auch eine meist „harmloser“ wahrgenommene Regression ist die 18 Monatsregression. Hier steht vor allem das Thema Unabhängigkeit im Vordergrund und dein Baby lernt, dass es Entscheidungen treffen kann, vor allem durch das Ursache Wirkungs-Prinzip. Das bedeutet, dass deinem Baby klar wird, dass es mit seinen Aktionen und Entscheidungen die Reaktion der anderen beeinflussen kann. Auf das Thema Schlaf bezogen, kann es sein, dass dein Baby aktiv entscheiden will: „Ich will nicht schlafen“. Versuche den Autonomietank so viel wie möglich zu füllen und Entscheidungen treffen zu lassen, aber sei klar beim Thema Schlaf: Hier kann nicht verhandelt werden. 

Schlafregression 24 Monate
Schlafregression 24 Monate

In der 12 Monatsregression interpretieren die meisten Eltern das plötzlich schlechte Einschlafen, das häufige nächtliche Erwachen und die schwierigen Mittagsschläfchen als Zeichen, dass auf ein Tagschläfchen gewechselt werden müsste. Die meisten Babys sind allerdings mit 12 Monaten noch nicht ganz bereit für einen Tagschlaf, deshalb mein Tipp an dich: Warte die Regression erstmal ab und bleibe erstmal bei 2 Tagschläfchen. Es kann sein, dass du die Länge der Tagschläfchen anpassen musst, damit du die vollen Wachphasen beibehalten kannst, da diese sich natürlich auch verlängern. Normalerweise ist es um den 14ten Monat Zeit auf ein Schläfchen zu wechseln. Wenn dien Baby beispielsweise in die Kita geht und nur noch ein Schläfchen dort macht und ihr macht am Wochenende noch 2 Schläfchen im Übergang macht, dann ist das auch eine super Lösung. 

Die 8-10 Monatsregression wird, neben der 4 Monatsregression, meist als sehr herausfordernd wahrgenommen. Die folgenden Regressionen laufen gefühlt etwas runder ab. Wenn du noch mehr über den Babyschlaf erfahren willst, dann schau auf jeden Fall auf meinem Blog  vorbei. Hier findest du noch mehr Wissenswertes zum Thema Babyschlaf. 

Unabhängig, ob ihr euch in einer Regression befindet oder nicht: wenn dein Baby nachts noch häufig aufwacht, „nur“ an der Brust, Trage oder Kinderwagen einschläft, super früh (also vor 6 Uhr) den Tag startet oder das Einschlafen länger als 20 Minuten dauert, dann kann ich dir helfen. 

Ich kann dich unterstützen und dir und deinem Baby mit ganz sanften Tipps & Tricks zeigen, wie dein Baby entspannt einschläft und durchschläft. Du kannst bei mir Einzelcoachings oder Gruppencoachings buchen.  Mein Ansatz hat nichts mit Schreien lassen zu tun, er basiert vielmehr auf wissenschaftlich fundierten findings, viel Beratungserfahrung und vor allem Motivation und Sicherheit für euch Eltern. Denn ein gut schlafendes Baby bedeutet gleichzeitig entspannte Eltern und das ist meine Mission.

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